- Wie wohnen wir in der Zukunft?

Der IFK lud zur zweiten WOBversation. Dieses Mal zum Thema „Wohnen in der Zukunft“. Es sprachen VW-Zukunftsforscher Wolfgang Müller-Pietralla und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide über mögliche Modelle und Visionen.

Im Wissenschaftstheater des phaeno wurden den Gästen zwei Statements präsentiert. Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Zukunftsforschung & Trendtransfer bei der Volkswagen AG eröffnete:

„Städte brauchen anpassungsfähige, natürliche und bezahlbare Wohnkonzepte. Schöner Wohnen und überhaupt Wohnen werden koexistieren. Urbane Zukunftspläne müssen mit den Bedürfnissen und Sehnsüchten zukünftiger Generationen, „Babyboomer“, Y, Z und Alpha, synchronisiert werden. Im Trend: Innovative Mikrowohnkonzepte die den Raum maximieren und das Wohnerlebnis bereichern. Clevere Lösungen ermöglichen personalisierbare Behaglichkeit die mit allen Sinnen wahrgenommen wird, real und zunehmend virtuell. Zukunftsgerechtes Wohnen berücksichtigt den Wunsch der Gesellschaft nach „Fließender Autonomie“. Urbane Raumstrukturen benötigen eine Verdichtung von Alltagsfunktionen unter Berücksichtigung der Transformationsdynamik in allen Lebensbereichen der Gesellschaft sowie nachhaltiger Mobilitäts- und Energiekonzepte.“

Kai-Uwe Hirschheide, Stadtbaurat der Stadt Wolfsburg, vertrat die Position:

„In Wolfsburg wird aus Tradition zukunftsorientiert geplant und gebaut. Stadteile wie z.B. Detmerode entstanden konsequent auf die Zukunft ausgerichtet und boten Alternativen zu bislang Praktiziertem. Mit den aktuellen Plänen und Projekten der Wohnungsbauoffensive werden nicht nur 10.000 neue Zuhause bis 2025 geschaffen, sondern Wolfsburg erfindet sich wieder einmal neu.“

Anschließend führte phaeno-Geschäftsführer Michel Junge in einer Moderation mit Fragen an beide Referenten durch den Abend. Anschließend hatte das Publikum die Möglichkeit, sich direkt an beide Experten zu wenden.

Der IFK dankt seinem Partner dem phaeno für die Gastfreundschaft!

Fotos: Tim Hondke, klangtapete e.V.