- Infoabend zum Einsatz von Wolfsburger Spenden für Erdbebenopfer in Puebla

Die VHS im Bildungshaus Wolfsburg, der IFK und der ITZA Mexikanisch-Hispano-Deutscher-Kulturkreis Wolfsburg e.V. berichteten von der Wolfsburger Unterstützung der Erdbebenopfer in der Region Puebla und der Freundschaft zwischen diesen beiden Städten.

Im Rahmen von zwei Veranstaltungen haben die Organisationen 2017 gemeinsam Spendengelder in der Wolfsburger Zivilgesellschaft gesammelt.

„Das schwere Erdbeben am 19. September 2017 in Puebla hat auch die Stadt Wolfsburg erschüttert. Für die Unterstützung von insgesamt 900 Euro danken wir den Wolfsburgerinnen und Wolfsburgern sehr! Mit dem Geld bauen Familien in der Region Puebla ihre Existenz wieder auf“, hob Susann Köhler, Kommissarische Leitung der VHS im Bildungshaus, vor. Die Spende unterstützt das Non-Profit-Projekt Acciones por la Tierra A. C. („Bewegung für die Erde“) mit dem Bau von Häusern. Der Verein ist nach dem Erdbeben von der Architektin Mariana Lozano Pérez gegründet worden, um die gänzlich zerstörte Grundschule in Tochimilco zu errichten.

„Durch das persönliche Engagement von Rocío Carbajal Bodenburg können wir bis heute verfolgen, wie die Gelder vor Ort in Tochimilco zum Bau von Häusern eingesetzt werden“, unterstrich Rita Werneyer, Vize-Präsidentin des IFK. Rocío Carbajal Bodenburg, 1. Vorsitzende von ITZA Wolfsburg e.V., zeigte an diesem Abend den baulichen Fortschritt in Tochimilco. Die Familien sind häufig arm. Die Männer sind oftmals Maurer, sodass sie mit den Bauplänen und dem Material von Acciones por la Tierra A. C. selber die Häuser für ihre Familien bauen können.

Die große Unterstützung aus Wolfsburg führen die veranstaltenden Organisationen auf die Städtefreundschaft zurück, die Wolfsburg und Puebla seit 2010 auch offiziell verbindet. „Städtefreundschaften legen den Fokus auf die Beziehungen zwischen den Menschen“, verdeutlichte Tanja De Santis aus dem Referat Repräsentation, Internationale Beziehungen der Stadt Wolfsburg.

„Es liegt uns sehr daran, eine aktive Beziehung und eine stabile Verbindung zwischen beiden Kulturen zu schaffen“, machte auch Rocío Carbajal Bodenburg deutlich.