- IFK-Stipendiatin berichtet über Puebla / Mexiko

Amelie Körtje verbrachte ein Auslandsjahr beim Mexikanischen Roten Kreuz in der Wolfsburger Freundschaftsstadt Puebla. In einem Vortrag berichtete sie Mitgliedern und Interessenten von ihren beeindruckenden Erfahrungen im ärztlichen Alltag.

Die 20-Jährige sprach über ihren Freiwilligendienst, den sie für ein Jahr beim Roten Kreuz in Mexiko absolvierte. „Ich würde jedem Absolventen ein Auslandsjahr empfehlen“, ist sich Amelie Körtje sicher. Sie selbst nahm neben einer Vielzahl an Eindrücken eine weitere Erkenntnis mit nach Deutschland: die Entscheidung für ein Medizinstudium.

„Ich habe in der Klinik in Puebla so viel gelernt und den Ärzteberuf umfassend erlebt“, berichtete die Wolfsburgerin. Sie durfte Blut abnehmen, bei Operationen assistieren und eine Geburt hautnah begleiten. All diese Erfahrungen haben Amelie Körtje ein anderes Bild von Mexiko vermittelt – Kriminalität und Drogen sind täglich präsent – doch Gastfreundlichkeit, eine wunderschöne Natur und eine vielfältige Kultur bereicherten den Aufenthalt.

Der IFK unterstütze die junge Abiturientin mit einem Stipendium, um ihr das Auslandssjahr in der Wolfsburger Freundschaftsstadt zu ermöglichen.

Ein Dankeschön richtet der Verein an das Kunstmuseum Wolfsburg, welches Räumlichkeiten für den Vortrag zur Verfügung stellte.