- "Die Welt ein bisschen besser machen"

Im Frühjahr veranstaltete der Stadtjugendring die erste Internationale Jugendkonferenz in Wolfsburg.
66 Jugendliche aus 6 Ländern und 10 Städten nahmen teil. Nun luden die Organisatoren zu einem Rückblick.

„Mit diesem Rückblick möchten wir ein Dankeschön an alle Sponsoren und Unterstützer richten, die uns bei der Einladung, Organisation und Finanzierung der Internationalen Jugendkonferenz vom 30. April bis 6. Mai 2018 geholfen haben“, begrüßte Frederik Boog, Bildungsreferent beim Stadtjugendring, gemeinsam mit Geschäftsführer Jens Hortmeyer und Vorstandsmitglied Christopher Donath im Haus der Jugend.

Eingeladen war der Spenderkreis, bestehend aus Vereinen, Stiftungen und Institutionen. Der IFK unterstützte die Jugendbegegnung ebenfalls mit einem Zuschuss. Mit Zitaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, allesamt zwischen 16 und 21 Jahre alt, wurde den Anwesenden deutlich, was die Konferenz bewirken sollte: „Die Menschen weltweit mit Kopf, Herz und Hand berühren, um sich für eine gerechtere Welt von morgen einzusetzen und ein globales Miteinander gestalten zu wollen“.

Vor allem das praktische Tun stand im Mittelpunkt der Begegnungen der Jugendlichen aus den 9 Wolfsburger Partner- und Freundschaftsstädten Bielsko-Biala (Polen), Chattanooga (USA), Dalian, Jiading, Nanhai und Changchun (China), Fano (Italien), Togliatti (Russland) und Toyohashi (Japan). „Wir wollten die Teilnehmer zu Aktionen animieren und nicht nur debattieren“, so Frederik Boog zum Konzept der Veranstaltung.

Und dieses wirkte: Die zumeist bereits in ihrer Heimatstadt gesellschaftlich engagierten Jugendlichen führten in 8 Kinder- und Jugendeinrichtungen gemeinnützige Aktionen durch: sie pflanzten hecken, gestalteten Räume, Wände, Schulhöfe und Gärten, bemalten einen Bauwagen, bauten Hochbeete und legten eine Terrasse an. Nach dem Tagesprogramm verabredete sich die Gruppe spontan zu einem Ausflug auf den Klieversberg, die abendliche Aussicht auf die „Wolfsburger Skyline“ mit VW-Werk und Kraftwerk wurde zum Souvenir. Die Kontakte zwischen den jungen Menschen wurden von Tag zu Tag enger, der Austausch erreichte eine freundschaftliche Ebene, die bis heute Bestand hat.

Der Verein klangtapete e.V. hat die Jugendlichen begleitet und einige Impressionen in einem Film eingefangen:

Manfred Hüller, aus dem Präsidium des IFK, freut sich über den Erfolg der ersten Konferenz dieser Art in Wolfsburg: „Solche Veranstaltungen sind sehr wertvoll für den internationalen Austausch unter den Jugendlichen, die wiederum als Botschafter des Demokratiegedankens sowie der Stadt Wolfsburg in ihren Heimatländer aktiv sind.“

Und wie geht es weiter? „Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass die erste Konferenz einen Impuls für einen multilateralen, internationalen Austausch gegeben hat, der allerdings einer Verstetigung bedarf und in Zukunft weitergeführt werden sollte“, so der Stadtjugendring in seiner extra angefertigten Broschüre.

Diese und weitere Informationen rund um die Internationale Jugendkonferenz 2018 sowie den Stadtjugendring finden Sie unter www.stjr.de .