- Eröffnung der Ausstellung „Deutsch-französische Beziehungen“ zum Europatag

Oberbürgermeister Klaus Mohrs eröffnete heute die Ausstellung „Deutsch-französische Beziehungen“  in der Bürgerhalle des Rathauses. 54 Karikaturen deutscher und französischer KünstlerInnen zeigen die Entwicklung der besonderen Freundschaft zwischen den beiden Ländern in den vergangenen Jahrzehnten.

Am 22. Januar 1963 unterzeichneten die beiden großen Staatsmänner Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in Paris den Élysée-Vertrag. Dieser Freundschaftsvertrag bildete den Grundstein für die Zusammenarbeit der ehemals befeindeten Nachbarn und feiert in 2018 sein 55-jähriges Bestehen.

Dieses Jubiläum feiert die Stadt Wolfsburg mit ihrer Partnerstadt Marignane in Südfrankreich ebenfalls: Am 1. September 1963 wurde die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. „Städtefreundschaften sind eine bedeutende Grundlage für die Verständigung zwischen den Nationen“, erklärte Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

„Freunde können übereinander lachen“, sagte Laure Dréano-Mayer, Leiterin der Antenne Métropole in Hannover. Die Einrichtung ist Teil des Netzwerkes des Institut français in Deutschland und fördert die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. „Die hier gezeigten Karikaturen bringen den Betrachter zum Schmunzeln, in ihnen stecken jedoch auch ernste Botschaften“, ergänzte die Französin zum Kunstmittel, welches bewusst provozieren und Grenzen überschreiten will.

Aus Anlass der beiden Jubiläen richtet der Internationale Freundeskreis die Ausstellung mit dem Bezug zum Nachbarland noch bis zum 18. Mai aus. Die IFK-Mitglieder Renate Dennebaum und Roland Beilner bieten in diesem Zeitraum öffentliche Führungen sowie Termine für Rundgänge mit Schulklassen an. 

Wir bedanken uns beim Kunstmuseum und der Bürgerstiftung Wolfsburg für die Unterstützung!

 

Fotos: Stadt Wolfsburg / IFK