- Stipendiatin berichtete über ihre Zeit in Kanada

IFK-Stipendiatin Angelika Dettling berichtet von ihrer Zeit im AuslandAngelika Dettling verbrachte das Wintersemester ihres BWL-Studiums an der Vancouver Island University in Nanaimo, Kanada. Der IFK unterstützte sie dabei. Nun berichtete die Studentin in einem Vortrag vor Mitgliedern und Interessenten von ihren Eindrücken und gab wertvolle Tipps für die Planung eines Auslandsaufenthaltes.

Viereinhalb Monate war Angelika Dettling eine von 18.000 Studenten an der Vancouver Island University in Nanaimo, zweitgrößte Stadt der Insel an der kanadischen Westküste. Ende Juli 2017 startete sie in ihr Auslandssemester, kurz vor Weihnachten kehrte sie nach Wolfsburg zurück. Mit im Gepäck: viele Eindrücke, neue Freundschaften, unzählige Fotos, Landkarten und besondere Eindrücke.

Alltag an der internationalen Uni

Vor Mitgliedern und Interessierten des IFK berichtete die BWL-Studentin im Presseraum des Kunstmuseums von ihrer Zeit in Kanada, ihrem Studium und ihren Reisen vor Ort. Der Verein förderte Angelika Dettling als eine von insgesamt sechs Stipendiaten im Jahr 2017.

Angelika Dettling zeigt den Ort Nanaimo auf der Weltkarte

Für die Zeit ihres Studiums kam die Bachelorandin mit sieben weiteren internationalen Studenten in einer WG im Wohnheim auf dem Universitätsgelände in Nanaimo unter. Ihr Zimmer teilte sie sich mit einer Spanierin. „Die Lehrpläne sind ähnlich einem Stundenplan getaktet. Das hat mich sehr an meine Schulzeit erinnert. Die Kurse sind wesentlich kleiner und zum Professor hat man einen vertauten Kontakt, nennt ihn sogar beim Vornamen“, verglich Angelika Dettling ihren kanadischen Unialltag mit dem heimischen an der Ostfalia Hochschule.

Hilfsbereite Menschen, atemberaubende Landschaften

Außerhalb der Vorlesungszeiten reiste die Gaststudentin mit weiteren Kommilitonen durch ihre neue Heimat auf Zeit, besuchte das olympische Dorf Whistler, den türkisblauen Lake Louis, wanderte durch die Rocky Mountains und beobachtete Wale in der Bucht. Herrschten auf der Insel Vancouver milde Temperaturen, so wurde es auf dem Festland in den Wintermonaten bitterkalt. Bei einer Wanderung in den Bergen schätzte Angelika Dettling die Temperaturen auf -20°C: „Das war der bisher kälteste Moment in meinem Leben.“

Besonders beeindruckt zeigte sich die junge Frau von der Offenheit der Einwohner gegenüber Fremden: „Die Kanadier sind ein unglaublich nettes, aufgeschlossenes und hilfsbereites Volk. Als wir uns einmal verfahren haben und uns bei einer Frau nach dem Weg erkundigten, ist sie extra einen 30-minütigen Umweg gefahren, um uns den Weg zurück zu zeigen.“

IFK-Stipendiatin Angelika Dettling berichtet von Kanada

Kanada ist erst 150 Jahre alt

Auch zur Geografie, Politik und Geschichte des Landes wusste Angelika Dettling Wissenswertes zu berichten. Entgegen der naheliegenden Vermutung ist nämlich nicht Vancouver, sondern Victoria die Hauptstadt von Vancouver Island. Das Land Kanada ist nach Russland der zweitgrößte Staat der Erde und wird in einer parlamentarischen Monarchie mit Queen Elisabeth II als nominelles Oberhaupt regiert. Und: Im vergangenen Jahr feierte Kanada zum Nationalfeiertag am 1. Juli erst seinen 150. Geburtstag!

IFK-Stipendiatin Angelika Dettling brachte Karten und Fotos mitIm Anschluss an die Präsentation stellten die rund 30 Zuhörer noch viele Fragen zum Alltag der Kanadier, ihren Lebensgewohnheiten und ihrer Esskultur an die Referentin. Von besonderem Interesse waren für das jüngere Publikum vor allem die Themen Organisation und Finanzierung des Auslandssemesters. Viele von ihnen planten gerade ihren eigenen Auslandsaufenthalt.

Weitere IFK-Stipendiaten werden demnächst von ihrem Auslandsaufenthalt in aller Welt berichten. Die Termine können Sie der Übersicht zu zukünftigen Veranstaltungen entnehmen.

Die Berichte aller Stipendiaten können Sie hier einsehen.