- Mein Jahr in Israel – IFK-Stipendiatin Franziska de Vries berichtete

Franziska de VriesFranziska de Vries lebte ein Jahr lang in Israel. Wieder zurück in Wolfsburg berichtete sie in einem Vortrag mit Bildern und Souvenirs von ihren Eindrücken. Der IFK förderte die 20-Jährige mit einem Stipendium für ihren Auslandsaufenthalt.

 

Als „Abenteuer Israel“ bezeichnet Franziska de Vries ihren einjährigen Freiwilligendienst in der Stadt Kiryat Tivon im Norden des Landes. Die „Stiftung Ökumenisches Lernen“ vermittelte sie in eine kibbutz-artige Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Hier lebte die junge Frau mit elf anderen deutschen Freiwilligen zusammen, arbeitete in der Bäckerei oder gestaltete mit Aktivitäten die Freizeit der Bewohner.

Vortrag Franziska de VriesIsrael ist nicht das erste fremde Land, in dessen Kultur Franziska de Vries für längere Zeit eintauchte. Bereits vor vier Jahren besuchte sie die 11. Klasse an einer US-amerikanischen High School in South Dakota. „Es war ein Kindheitstraum, einmal ins Ausland zu gehen“, sagt sie über ihre Motivation für ihren ersten Auslandsaufenthalt. Aber bereits nach ihrer Rückkehr stand für die damals 17-Jährige fest: Nach dem Abitur geht es nach Israel!

„Besonders die Wehrpflicht beschäftigte mich vor Ort jeden Tag aufs Neue“, berichtet Franziska de Vries während ihres Vortrages und erzählt, dass in Israel jeder junge Mensch nach der Schule zur Armee gehe. Das Thema stieß auch bei den rund 30 Zuhörerinnen und Zuhörern im Presseraum des Kunstmuseums auf großes Interesse, viele Fragen wurden aber auch zur Beziehung der beiden Länder Palästina und Israel gestellt. „Der ganze Konflikt ist sehr komplex. Während meines Aufenthaltes in Israel wurde deutlich, dass es für diese Situation nicht einfach einen Lösungsweg geben kann“, antwortet die junge Frau.

Zuhörer am Abend„Franziska de Vries hat in ihrem Auslandsjahr sehr viel erlebt“, fasst IFK-Mitglied Renate Dennebaum nach dem Bericht zusammen. Neben einer Präsentation brachte die Vortragende auch Bilder, Souvenirs und Selbstgemachtes mit, um ihren Alltag in Israel näher zu bringen. „Ich möchte erzählen, wie ich Israel mit seinen Menschen und Traditionen erlebt habe.“

Der IFK unterstützte Franziska de Vries als eine Stipendiatin des Vereins. Wenn Sie mehr über die Erfahrungen von Franziska de Vries und weiteren IFK-Stipendiaten lesen wollen, finden Sie hier Berichte aus aller Welt.