- IFK zu Gast in der Autostadt zur Besichtigung der Ausstellung „Design Display“

Am 7. Juni besuchte der IFK in der Autostadt die Ausstellungsreihe „DesignDisplay“ zum Thema Designszene in Mexiko. IFK-Mitglied Svenja Günther berichtet von ihren Eindrücken:

Die Reihe „DesignDisplay“ setzt sich aus mehreren, über den gesamten Ausstellungszeitraum wechselnde Exponate, zusammen. Durch Friedrich von Borries, Architekt und Professor für Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und Kurator von „Design Display“, erfuhren wir, dass das Konzept der wechselnden Exponate den Besucher dazu anregen soll, sich aus den verschiedenen Bruchstücken ein eigenes Bild zur existierenden Design-Vielfalt zusammenzusetzen.

Die Ausstellung selbst kommt mit nur einer einzigen, etwa 20 m langen dreieckigen Glasvitrine aus, die eindrucksvoll je Seite ein Exponat zum Thema Design präsentiert. Bezugnehmend auf das aktuelle Dualjahr Mexiko-Deutschland konzentriert sich die derzeit vierte Teilausstellung auf die Designszene in Mexiko.

Die Modedesignerin Carla Fernández nutzt ihre Seite der Ausstellungsfläche, um das Design ihres Kleidungsstücks „Vestido Cobra“ vorzustellen, das zusammen mit lokalen mexikanischen Kunsthandwerkern unter traditionellen Gesichtspunkten gefertigt dennoch modern anmutet. Auf der anderen Vitrinen-Seite wird die innovative Stadtstruktur der sogenannten „Border-City“ als Grenzstadt zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten durch den Architekten Fernando Romero dargelegt. In seinem visionären Ansatz einer grenzübergreifenden Idealstadt geht es darum, das Bevölkerungswachstum in geordnete Strukturen zu lenken und dabei gleichzeitig die Grenze als Wirtschaftsmotor zu nutzen.

Nach einem freundlichen Empfang durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Autostadt und einer Begrüßungsrede von Tobias Riepe, Leiter der Unternehmenskommunikation der Autostadt, führte Friedrich von Borries durch die Ausstellung.

Im Anschluss bot sich die Gelegenheit für offen gebliebene Fragen. Auch das Vestido Cobra, das am Ende der Ausstellung zur Anprobe bereitlag, wurde von einigen IFK-Gästen interessiert begutachtet. Zum Ende hin erhielt die Ausstellung schließlich noch Besuch von der Kulturattaché der Mexikanischen Botschaft, Susana Garduño Arana. Nach einem kurzen Informationsaustausch durch das interessierte IFK-Publikum endete schließlich die Führung.

An dieser Stelle bedankt sich der IFK bei der Autostadt für die angenehme Begleitung durch die Ausstellung.

Die beschriebene Ausstellung ist noch bis Ende Juni zu sehen. Ab Juli setzt Teil 5 der Ausstellungsreihe zum Thema „Demokratie“ ein. Wir dürfen gespannt sein, wie das Thema Design hier umgesetzt wird. Weitere Infos zu den Ausstellungsthemen finden Sie hier.

 

Fotos: Svenja Günther, Autostadt