- IFK unterstützt Schüleraustausch mit Spanien

Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums begrüßten Anfang Mai Gäste aus ihrer Partnerschule in Talavera de la Reina aus der spanischen Provinz Toledo. Der IFK unterstützte den Austausch mit einem Zuschuss.

In der Zeit vom 2. bis 9. Mai 2017 war eine Schülergruppe aus Talavera de la Reina, aus der spanischen Region Toledo zu Gast am Albert-Schweitzer-Gymnasium in Wolfsburg. Der Besuch fand im Rahmen eines Schüleraustausches mit der spanischen Schule „IES Padre Juan de Mariana“ statt. Die Provinz Toledo liegt in der Region Kastilien.

Seit inzwischen drei Jahren besteht der intensive Kontakt zwischen beiden Schulen, auf Wolfsburger Seite maßgeblich ins Leben gerufen von Andrea Krause, Spanischlehrerin am ASG. Der erste Austausch fand bereits 2014 statt. Seitdem gab es regen Email-Verkehr, aber auch über Facebook und dem Kommunikationsdienst „Whats App“ halten die Schülerinnen und Schuler beider Länder weiterhin Kontakt.

Während ihres diesjährigen Aufenthaltes wurde den 12 spanischen Teilnehmern die Stadt Wolfsburg mit ihren Sehenswürdigkeiten gezeigt. So besuchte die Gruppe bspw. die Autostadt, das VW-Werk und die Wolfsburger Innenstadt. Der Internationale Freundeskreis unterstütze mit einem Zuschuss die geplanten Unternehmungen innerhalb der Wolfsburger Region.

Über ihre gemeinsame Zeit haben die Wolfsburger Schülerinnen und Schüler einen Erfahrungsbericht verfasst:

„BIENVENIDOS A WOLFSBURGO

Anfang Mai war es endlich soweit – wir konnten 12 Schüler und zwei Lehrerinnen aus unserer Partnerschule „IES Padre Juan de Mariana“ aus Talavera de la Reina in Wolfsburg begrüßen.

Die Gäste kamen am Dienstag in Berlin Tegel an und fuhren dann mit dem Zug nach Wolfsburg weiter. Dort warteten schon unsere Schüler und ihre Eltern, um die spanischen Gäste herzlich zu begrüßen. Den ersten Abend verbrachten alle in ihren Gastfamilien. So konnte man sich ausruhen und ein wenig kennenlernen.

Am nächsten Tag zeigten wir den Gästen unsere Schule und luden sie ein, auch den Unterricht kennenzulernen. Dann ging es ins Stadtzentrum, denn dort wurde die spanische Gruppe  im Rathaus von Bürgermeisterin Bärbel Weist im Namen der Stadt herzlich willkommen geheißen.

Nach einer mündlichen Vorstellung der Stadt durch Frau Weist sahen wir dann noch einen interessanten Film über Wolfsburg. Bevor wir den Sitzungssaal des Rates verließen trug sich die spanische Gruppe ins Gästebuch der Stadt ein. Und dann ging es hoch hinaus, denn wir durften vom Rathausdach aus die Stadt von oben bewundern.
Und schon ging es weiter in den Allerpark. Dort hatten wir zum besseren Kennenlernen ein gemeinsames Bowlen eingeplant.  Dieser sportliche Nachmittag half, das Eis endgültig zu brechen. Einige zeigten ihr Talent fürs Bowlen, andere eher für tänzerische Bewegungen. Und schon war der erste erlebnisreiche Tag zu Ende.

Am nächsten Tag besuchten wir gemeinsam Berlin. Wir hatten leider etwas Pech mit dem Wetter und so waren Schirme und Regenjacken gefragt. Aber trotzdem waren alle vom Besuch der Reichstagskuppel und dem Spaziergang durch das historische Berlin beeindruckt. An diesem Tag sind wir gefühlt einen ganzen Marathon gelaufen. Aber keiner beklagte sich, da es an jeder Ecke etwas Interessantes zu sehen gab.

Am Freitag starteten wir zu unserem Ausflug nach Braunschweig. Diesmal wurden alle Schüler in Gruppen aufgeteilt und bekamen Aufgaben, um auf diese Weise die Stadt selbständig zu erkunden. Um den Stand der Erfüllung zu bekunden, schickten wir lustige Fotos von unterwegs. Am Ende trafen wir uns alle vor den Schlossarkaden und hatten Freizeit.

Das war auch der Startschuss für unser gemeinsames Wochenende. Jede Familie hatte schon seit Wochen verschiedene Aktivitäten geplant und freute sich darauf, mit ihrem spanischen Gast endlich einmal etwas mehr Zeit verbringen zu können. Einige waren in Hamburg, andere im Harz oder in Hannover. Ein paar blieben auch in Wolfsburg und lernten das Badeland und das Phaeno kennen.

Am Montag war schon der letzte Tag unserer gemeinsamen Zeit in Wolfsburg angebrochen. Aber es stand noch ein wichtiger Punkt auf unserem Programm. Wir zeigten heute endlich die Autostadt und konnten sogar eine Tour durch das Volkswagen Werk mit unseren Gästen machen. Das war auch für viele unserer Schüler das erste Mal, dass sie das Werk von innen sahen und die Produktion so hautnah miterleben konnten. Umso beeindruckter waren alle. Am Nachmittag mussten unsere spanischen Gäste dann schon die kurze Freizeit nutzen, um den Koffer zu packen. Und dann trafen wir uns noch einmal alle in der Mensa der Schule, um Abschied zu nehmen. Jede Familie hatte etwas Leckeres für das Buffet mitgebracht und so saßen alle fröhlich beisammen, tauschten Erfahrungen aus oder machten schon Pläne für den nächsten Besuch.

Schon ein paar Stunden später hieß es Abschied nehmen. Gegen zwei Uhr mussten die Gäste losfahren, um rechtzeitig ihren Flieger in Berlin zu erreichen. Aber eigentlich waren wir nicht ganz so traurig, denn wir wussten ja, dass wir uns schon eine Woche später selbst auf die Reise machen und uns also sehr bald wiedersehen würden.“

Vom 16. bis 23. Mai 2017 reisten die deutschen Schülerinnen zum Gegenbesuch in die Partnerschule nach Spanien und erkundeten dort die Heimat ihrer spanischen Freunde.