- Der IFK „besucht“ Nolde im Schloss

Die Städtische Galerie lud den IFK zu einem exklusiven Rundgang durch die Ausstellung „Nolde und Japan“ in das Schloss Wolfsburg ein. Hier werden aktuell Aquarelle und Zeichnungen gezeigt, die der expressionistische Maler Emil Nolde während einer Japanreise im Jahr 1913 anfertigte. 

Ausgehend vom Aquarell „Japanisches Theater“ – Teil der Sammlung der Städtischen Galerie – präsentiert die Ausstellung Werke, die während Noldes dreiwöchiger Japanreise 1913 entstanden sind. Der Künstler, mit ursprünglichem Namen Emil Hansen, „war ein echter Cosmopolit und mit seinem farbintensiven, modernen Aquarellstil der damaligen Zeit voraus“, erklärte Prof. Dr. Susanne Pfleger, Direktorin der Städtischen Galerie Wolfsburg, auf dem Rundgang.

Vermutlich ist es sein Kunststil, der den „Farbmagier“ weit über Expertenkreise hinaus bekannt machte und auch heute für reichlich Interesse am Ausstellungsbesuch sorgt.

Dr. Hans-Joachim Throl, Kuratoriumsmitglied im IFK, begrüßte zu Beginn die rund 40 Teilnehmer am IFK-Stammtisch in den Räumlichkeiten der Galerie im Schloss. Als Vorsitzender des Kuratoriums der Nolde Stiftung Seebüll gab er Einblick in den Hintergrund der Ausstellung, die noch bis zum 13. August 2017 gezeigt wird. „In diesem Jahr wäre Emil Nolde 150 Jahre alt geworden. Sein Geburtstag ist Anlass für die Ausstellungsreihe „Nolde im Norden“ in acht norddeutschen Museen. Wolfsburg ist dabei die südlichste Station“, erläuterte Dr. Throl.

Im Anschluss fanden sich alle Besucher noch zu Gesprächen in der Etage „DeinRaum“ der Städtischen Galerie ein. Hier bestand die Möglichkeit, individuelle Fragen zum Künstler und seinen gezeigten Werken zu beantworten.

Die Städtische Galerie bietet in ihrem aktuellen Programm noch weitere Veranstaltungen zur Ausstellung „Nolde und Japan“ an. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Der IFK bedankt sich bei der Städtischen Galerie für diesen einmaligen Einblick in die aktuelle Ausstellung!