- Tom Sprenger in São Paulo

Nun bin ich schon (seit Mitte August) fast einen Monat in Brasilien. Ich habe das Gefühl, dass dieser Schritt eben hierhin zu gehen der absolut richtige war, denn ich nehme die sogenannte „Horizonterweiterung“ bereits jetzt schon wahr. In meiner Gastfamilie fühle ich mich sehr wohl und auch die Arbeit in meiner Einrichtung macht mir Spaß.

Ich arbeite mit Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren, die, ergänzend zur Schule, in unserer Einrichtung ihre Persönlichkeit anhand von künstlerischen, musikalischen oder sportlichen Aktivitäten entfalten sollen. Ich selbst werde demnächst im Zuge des interkukturellen Austauschs Deutschunterricht geben und wahrscheinlich auch Karate anbieten.

Man darf nicht vergessen, dass die meisten Kinder hier eher einen einfachen Hintergrund haben und ich selbst auch in einem Viertel wohne, in dem die Menschen eher wenig ihr Eigentum nennen. Auch wenn die Menschen hier nicht sehr viel besitzen, so wirken sie doch stets glücklich. Auch die Offenheit der Brasilianer beeindruckt mich und ich denke, dass sich die Deutschen eine Scheibe davon abschneiden könnten.

Abseits der Arbeit bin ich dabei die Metropole São Paulo zu entdecken, was angesichts des überwältigenden Kultur- und Freizeitangebots der Stadt noch eine Weile dauern wird. Mehr Informationen gibt es auch auf meinem Blog: http://tomnobrasil.jimdo.com/

Außerdem möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für die finanzielle, aber auch ideelle Unterstützung bedanken.

Liebe Grüße

Tom Sprenger

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