- Der IFK unterstützt Schüleraustausch mit Spanien

Der IFK unterstützte den Besuch einer Schülergruppe aus der spanischen Region Toledo am Albert-Schweitzer-Gymnasium. Die Teilnehmer erkundeten die Region, reisten in die Hauptstadt und erlebten den deutschen Alltag in ihren Wolfsburger Gastfamilien.

Kurz vor den Sommerferien bekamen die Schülerinnen und Schüler des Spanisch-Kurses am Albert-Schweitzer-Gymnasium Ende Juni Besuch aus ihrer spanischen Partnerstadt „Talavera de la Reina“ in der Region Toledo. Eine Woche nahmen die spanischen Jugendlichen am Alltagsleben ihrer deutschen Gastschwestern und -brüdern teil, erkundeten die Stadt Wolfsburg, die Region und unternahmen einen Ausflug in die Bundeshauptstadt Berlin.

Zuvor waren die Wolfsburger im Frühling zu Gast in Spanien und wurden dort in ihren Gastfamilien mit den südländischen Eigenarten vertraut. Nach den gegenseitigen Besuchen verglichen die Schülerinnen und Schüler die Mentalitäten und Kulturen miteinander.

 

„Man hat die vielen Unterschiede zwischen uns und den Spaniern deutlich gesehen, da die Spanier ganz anders ihren Tagesablauf verbringen“, schreibt zum Beispiel Teilnehmerin Paulina vom Albert-Schweitzer-Gymnasium als Resümee in ihren Erfahrungsbericht.

Leon erkennt einen grundlegenden Unterschied in dem Ablauf des Schulbetriebes: „Die Schule ist etwas anders, sie hat nämlich nur eine Pause und die Schulstunden dauern länger als in Deutschland“, schreibt er. Einig sind sich alle Schüler über die besondere Gastfreundlichkeit der spanischen Familien, gern würden sie wieder an einem Austausch teilnehmen. Unter den Jugendlichen entstanden zudem enge Freundschaften.

Die Eindrücke der Spanier fasst Leon so zusammen: „Die Spanier waren auch sehr von Deutschland beeindruckt, da das Klima angenehmer für sie ist. Wolfsburg fanden sie aufgrund des vielen „Grüns“ sehr schön.“ Domenic plant sogar schon die nächste Reise: „Der Austausch hat mir so viel Freude bereitet, dass ich mich entschlossen habe, von Wolfsburg nach Talavera mit dem Fahrrad zu fahren.“

Der Internationale Freundeskreis förderte mit einem Zuschuss die Unternehmungen in der Wolfsburger Region, wie den Besuch des Museums in Fallersleben, eine Besichtigung des VW-Werkes sowie eine Exkursion nach Braunschweig.