- Vortrag über Benin

Der IFK lud am 21. Mai zu einem Vortrag über das afrikanische Land Benin in den Presseraum des Kunstmuseums Wolfsburg ein. Referentin Renate Krauß-Pötz berichtete über ihre dortige Arbeit im Aufbau einer kommunalen Selbstverwaltung.

Benin – ein kleines Land an Westafrikas Küste, einst mächtiges Königreich im (Sklaven)-Handel, reich an Geschichte und Kultur, an Floren und Faunen, ist heute ein internationales touristisches Ziel. Aber was zeichnet das westafrikanische Land jenseits seiner touristischen Merkmale aus? Vor welchen Entwicklungsaufgaben steht es und wie kann es diese bewältigen?

Antworten auf diese Fragen gab Renate Krauß-Pötz in ihrem umfangreichen und detaillierten Erfahrungsbericht im Rahmen eines Vortragsabends des Internationalen Freundeskreises. Anhand zahlreicher selbst aufgenommener Fotos und Landkarten gewährte die Referentin den rund 40 Zuhörern Einblicke in die Geschichte und Gesellschaft Benins.

So befindet sich das afrikanische Land aktuell in einem Aufbauprozess demokratischer Strukturen, erst seit dem Jahr 1990 existiert diese westliche Staatsform in Benin. Hier unterstützte Krauß-Pötz, mittlerweile im Ruhestand, mehrere Jahre die Menschen in Westafrika im Bereich der kommunalen Selbstverwaltung.

Als Technische Beraterin der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) arbeitete die Referentin sechs Jahre vor Ort zudem für die Wirtschafts- und Tourismusförderung Benins. Seit 2014 engagiert sich Renate Krauß-Pötz ehrenamtlich als Seniorexpertin des SES und gibt ihre Erfahrungen weiter. Der Vortrag für den IFK wurde von BtE, einer Struktur des Bundesministeriums für Zusammenarbeit (BMZ), unterstützt.

Anschließend an die Präsentation hatten Mitglieder und Interessierte die Möglichkeit, sich im Aalto Bistro tiefgründiger mit der Referentin über persönliche Erfahrungen auszutauschen.