- Deutsch-Japanisches Konzert

Zum deutsch-japanischen Konzert lud der IFK am Freitag, den 1. August, um 18 Uhr in das Hallenbad. Die Veranstaltung stellte den Höhepunkt des von der Musikschule Wolfsburg organisierten Musikcamps dar, in welchem 17 japanische Gäste aus der Freundschaftsstadt Toyohashi gemeinsam mit 35 Wolfsburger Musikschülern im Orchester unter der Leitung von Ulrich Kolf probten.

Trotz der sprachlichen Barrieren wurde den Teilnehmern bewusst: „Musik hat keine bestimmte Sprache, sie wird von allen Nationen verstanden.“ So formulierte Manfred Hüller aus dem Präsidium des Internationalen Freundeskreises die Begegnung am Konzertabend. Als Ergebnis erklang ein völkerverbindendes Symphonieorchester im bis zum Rand gefüllten Konzertsaal des Hallenbades.

Präsentiert wurden den rund 300 Besuchern das Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216 von W. A. Mozart sowie die Symphonie Nr.  7 h-moll (die Unvollendete) D 759 von Franz Schubert. In der Solistenrolle vom Mozarts Violinkonzert traten die drei japanischen Musikerinnen Yuka Sakai, Mayuko Kawai und Suzuha Mori auf.

Die Musik begründete die Städtefreundschaft zwischen Wolfsburg und Toyohashi schon vor ihrem Beschluss im Jahre 2011. Bereits zehn Jahre zuvor besuchte eine Trommelgruppe die Wolfsburger Musikschule, wenig später reiste das hiesige Orchester nach Japan. Im vergangenen Jahr war eine Gruppe junger Musikerinnen und Musiker unter Leitung der Schulleiter Andreas Meyer und Matthias Klingebiel zu Gast in Toyohashi. In Wolfsburg wurden die japanischen Teilnehmer in Gastfamilien der deutschen Musikschüler betreut.

Der 2006 gegründete Internationale Freundeskreis e.V. unterstützt die Stadt Wolfsburg bei dem Ausbau und der Pflege ihrer internationalen Beziehungen. Über das Jahr verteilt initiiert der Verein Zusammentreffen verschiedener Nationen in Form von Vorträgen, Stammtischen und Konzerten. Insbesondere der Erfahrungsaustausch über Traditionen und kulturelle Bräuche steht bei den Veranstaltungen im Vordergrund.

So rundete ein Grillabend das Erlebnis des Musikcamps für alle Beteiligten ab und gab den Besuchern die Gelegenheit, sich über den gemeinsamen Musikgeschmack hinaus auszutauschen.