- Die zweite Hälfte der Segelreise

16.07.2013 Hoorn nach Medemblik

Der heutige Tag war leider wieder von Flaute und der Fliegenplage gekennzeichnet und so nutze die Crew das warme Wetter zum Baden und Sonnen bevor es unter Motor weiter Richtung Medemblik ging. Bis lang konnten aufgrund des Wetters kaum die Segeln setzen und so hoffen Wir auf den morgigen Tag. Der gemütliche Hafen, der für uns die Heimat der heutigen Nacht ist, befindet sich ebenfalls auf der Westseite des Ijsselmeeres. Nachdem Einklarieren saßen wir beim Essen gemütlich zusammen und hoffen nun, dass das Wetter sich dreht und der Wind wieder weht.

17.07.2013 Medemblik nach Hindeloopen

Schon beim Aufstehen sahen Wir es an den Bäumen im Hafen: Der Wind weht! Mit einem Blick auf die Wettervorhersage sahen Wir, das heutige Nachmittag 4 Windstärken über das Binnenmeer sausen. Wir besichtigen nach dem Frühstück noch die Kleinstadt und fuhren gegen 14:45 Uhr aus dem Hafen gen Osten nach Hindeloopen.

Endlich können Wir die Segeln setzen und unserem Namen „Interkultureller Dialog unter weißen gesetzten Segeln“ gerecht werden und erreichen in Spitze über 8 Knoten. Der „am Wind-Kurs“ lässt unser Boot teilweise bis zu 30 Grad Neigung erreichen und ist gerade für die neuen Crewmitglieder etwas Besonderes und lässt allen an Bord die Augen leuchten. Auch Karsten und Marius waren froh, dass sie endlich der Crew die Eigenschaften der Bavaria beweisen konnten. Glücklicherweise ist keinem Teammitglied während die Überfahrt schlecht geworden und so konnten Wir gegen 19 Uhr auf dem Achterdeck unser wohlverdientes Abendessen genießen.