- Die erste Hälfte der Segelreise

12.07.2013 Lemmer nach Urk 

Anknüpfend an das letzte Jahr starten auch in diesem Jahr die Young Friends den Segeltörn „Interkultureller Dialog unter weiß gesetzten Segeln“.  Das Ziel der neunköpfigen Crew ist wieder das Ijsselmeer in den Niederlanden.  Mit dabei sind Karsten Rehme, Anja Niemann, Sarah Frank, Marius Dehm, Philip Ackermann, Tim Schneider, Suleika Wagner, Maik Lüttmann und Daniel Behrens.

Start der Reise ist wieder Lemmer, an der Ostküste des Ijsselmeeres. Noch heute Abend fuhr die Crew den ersten Törnabschnitt in das gemütliche Fischerdörfchen Urk. 

Gegen 23 Uhr war unser Boot, eine Bavaria 50 (15 Meter lang), fest am Hafen vertäut und Wir machten uns noch ein Mitternachtsmahl bevor wir in die Kojen fielen, weil am nächsten Tag ein langer Schlag nach Amsterdam ansteht.

 

13.07.2013 Urk nach Amsterdam

Den heutigen Tag starteten Wir früh mit dem Bunkern von Diesel und Frischwasser bevor es dann endlich mit Raumwind gen Amsterdam ging.

 Der Wind wehte heute leider nur mäßig und so benötigten Wir rund neun Stunden bis Wir den Hafen von Amsterdam erreichten. Der von uns angesteuerte Hafen ist nur für Boote bis max. 12 Meter ausgelegt und so bestand für die Crew die Herausforderungen einen geeigneten Platz in dem engen Hafen zu finden. Das Boot lag fest am Steg und wir beschlossen heute Abend am Wasser von Amsterdam zu grillen. Abends und auch am nächsten Tag besichtigten Wir die Stadt mit all ihren Facetten und kulturellen Besonderheiten.

14.07.2013 Amsterdam nach Muiden

Es zieht uns weiter von der Metropole in das kleine Städtchen Muiden, ganz im Süden des Markermeeres. Raumwind, Am Wind Kurs oder Vorwind Kurs? Die Antwort ist schlicht und einfach Flaute und so fuhren Wir leider unter Motor die zwei Stunden bis in den Hafen von Muiden. Dennoch beeindruckte uns die malerische Kulisse des Ortes mit der Burg, die direkt von der Einfahrt zu sehen ist.

15.07.2013 Muiden nach Hoorn

Mit einem gemütlichen Frühstück im Hafen bei Sonnenschein schauten Wir gespannt auf den Windmesser der auch wie gestern Flaute anzeigte. Bei spiegelglattem Wasser machten Wir uns auf den Weg nach Hoorn, an der Westküste des Markermeeres. Zu der Flaute kam noch ein Fliegenplage, die sich zu Hauf auf unserem Boot festsetzte und alle Crewmitglieder beschäftigte. Die leicht getrübte Stimmung überbrückten Wir mit spannenden Gespräch von unserem Skipper Karsten über seine Segelerfahrungen während eines achtmonatigen Törns um die halbe Weltkugel. Nachdem Wir uns durch den Fliegensturm gekämpft hatten, liefen Wir im Hafen ein und erkundeten die Stadt mit einem leckeren Eis in der Hand
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