- Intercultural Dialogue 2013

Bräuche und Traditionen anderer Kulturen erleben, Verhaltensweisen und Rituale verstehen, Höflichkeit und Gastfreundschaft erfahren – ein Leitfaden dazu bietet der Intercultural Dialogue. Studierende der Hochschule Ostfalia Wolfsburg trugen gemeinsam mit ihren Austauschpartnern die Eigentümlichkeiten verschiedener Kulturen zusammen.

So simulierten sie Außendiensttermine, Teamrunden und Geschäftsessen, um den Zuhörern die Mentalität des Gastlandes zu verdeutlichen. Beispielsweise sollte man in China seinen Teller nie ganz aufessen – das lässt auf eine zu geringe Essensportion schließen und wäre eine Beleidigung des Gastgebers.

In den meisten Klischees steckt oft auch ein Funken Wahrheit. So mussten die Gäste abstimmen, welche präsentierten Behauptungen der Wirklichkeit entsprachen. In Indien zum Beispiel spielt Pünktlichkeit keine allzu bedeutende Rolle: Der Buddhismus lehrt die Menschen, an eine Wiedergeburt nach dem Tod zu glauben. Das Leben ist ein Kreislauf, in dem Zeit eine relative Größe ist. Die westliche Kultur hingegen begreift das Leben als Marathonstrecke, auf der nur der schnellste das Rennen gewinnt.

Die Veranstaltung moderierte Prof. Dr. Mike Hoffmeister. Die IFK Young Friends stellten ihre Vereinsarbeit vor. Tim Schneider präsentierte den Zuhörern die Intention und die Aktivitäten des IFK. Zuvor hatten die Young Friends einige Abende die amerikanischen Austauschstudierenden betreut, die für zwei Wochen in Wolfsburg zu Gast waren.