- Neujahrsempfang des IFK in der KonzernWelt der Autostadt Wolfsburg

 „Keine Beziehung funktioniert ohne Toleranz und Diplomatie“

Am 24. Januar begrüßte der Internationale Freundeskreis seine Mitglieder im neuen Jahr. Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit stehen seit jeher Erhalt und Ausbau der internationalen Beziehungen der Stadt Wolfsburg. In diesem Sinne sprach der eingeladene Ehrengast Dr. h.c. Petra Roth, Oberbürgermeisterin a. D. der Stadt Frankfurt am Main, in ihrer Neujahrsrede über die Bedeutung der Städtepartnerschaften für den globalen Zusammenhalt.

Bereits zum dritten Mal stellten Frau Dr. Maria Schneider , Creative Director, und Sprecher der Geschäftsführung der Autostadt Wolfsburg, Herr Otto Ferdinand Wachs, die moderne und komfortable KonzernWelt dem Neujahrsempfang des IFK zur Verfügung. Nach einem kurzen Jahresrückblick freute sich IFK-Präsidentin Elisabeth Pötsch über die vollen Sitzreihen und die Anwesenheit vieler interessierter Young Friends. Der Ehrengast des Abends war Frau Dr. h.c. Petra Roth. In ihrer Ansprache richtete die Oberbürgermeisterin a.D. die Aufmerksamkeit auf ein gelungenes interkulturelles Zusammenleben und führte den Anwesenden die Privilegien unserer Zeit vor Augen: „Seit nun mehr 70 Jahren leben wir in Frieden. Das ist zum einen das unmittelbare Ergebnis einer erfolgreichen Friedenspolitik, zum anderen aber auch das Resultat des sich Öffnens der Kulturen.“

Viele Mitglieder des IFK, darunter auch die Young Friends, lauschten dem Vortrag zum Neujahrsempfang.

Damit sich jede Kultur vorurteilsfrei entfalten kann, bedarf es vor allem einem: Toleranz. Aus diesem Grund erklärt die Autostadt Wolfsburg den Toleranzgedanken zum aktuellen Jahresthema. Seit 1960 besteht eine Partnerschaft zwischen Frankfurt am Main und der französischen Stadt Lyon – eine revolutionär alte Bindung, bedenkt man das Ende des zweiten Weltkrieges 1945. Aus diesen und anderen feinen Fäden gilt es, ein weltweit umspannendes Netz zu weben, das nicht nur aus rein ökonomischen Schnüren besteht. „In erster Linie sind die kommunalen Politiker Träger der internationalen Städte-partnerschaften. Aufrechterhalten werden diese aber erst durch das Engagement der Bürger“, berichtete Dr. h.c Petra Roth, erste Frau im Frankfurter Oberbürgermeisteramt, aus eigener Erfahrung.

Präsentübergabe des Wolfsburger Oberbürgermeisters, Klaus Mohrs und der Präsidentin des IFK, Elisabeth Pötsch, an Oberbürgermeisterin a.D. Dr. h.c. Petra Roth.

Genau dieses individuelle Engagement haben sich die inzwischen 350 Mitglieder des Internationalen Freundeskreises, von denen viele Young Friends in den letzten Monaten hinzukamen, auf die Fahnen geschrieben. Unabhängig von Alter, Beruf oder Herkunft, alle Mitglieder leisten ihren Beitrag für ein tolerantes, kommunikatives und interkulturelles Wolfsburg. Dass diese Bemühungen Früchte tragen, bemerkte Dr. h.c. Petra Roth bei ihrem Besuch: „Ich empfinde Wolfsburg städtebaulich positiv beeindruckend. 75 Jahre nach seiner Erbauung bietet Wolfsburg grüne Ecken, einen Hafen und wirtschaftlich innovative Perspektiven. Innovation ist der Faktor der Prosperität in den Städten.“ Als Dankeschön für den bereichernden Vortrag und um den positiven Eindruck der Stadt zu unterstreichen, überreichten IFK-Präsidentin Elisabeth Pötsch und der Wolfsburger Oberbürgermeister, Klaus Mohrs, der Referentin eine Chronik der Stadt Wolfsburg. Zum Ausklang des Abends waren alle Mitglieder und Gäste zu einem Imbiss und Umtrunk eingeladen, bei dem auch über die bevorstehenden Veranstaltungen des Internationalen Freundeskreises informiert wurde.