- Young Friends: Fahrt zur Amerikanischen Botschaft in Berlin

Erst im vergangenen Jahr besuchte der amerikanische Botschafter Philip D. Murphy erneut die Volkswagen Stadt. Nun hatten die Young Friends-Mitglieder des Internationalen Freundeskreises Wolfsburg (IFK) die Möglichkeit, den Diplomaten vor Ort in der Botschaft anzutreffen.

Gemeinsam mit Elisabeth Pötsch, der Präsidentin des IFK, fuhr Marius Dehm – als  Verantwortlicher für den Young Friends-Bereich und auch Initiator des Besuchs – zusammen mit vierzehn weiteren Mitgliedern nach Berlin zum Pariser Platz, nur einige Meter vom Brandenburger Tor entfernt.

In der Botschaft angekommen, wurden sie von der Mitarbeiterin des amerikanischen Botschafters Tanya Ward empfangen, die zunächst die grundlegenden Aufgaben sowie die Struktur der Botschaft erklärte. Die IFK-Mitglieder nutzten die Chance, um Fragen in Bezug auf die diplomatische Vertretung der Vereinigten Staaten von Amerika zu stellen. Nach einer guten halben Stunde betrat der sympathische Botschafter Murphy den Raum, auf den alle bereits gespannt und mit großem Interesse gewartet haben. Mit einem lockeren „Hello my friends“ begrüßte er die neugierigen Wolfsburger und begann sogleich seine Rede. In dem Vortrag ging es zum einen um den neuen Volkswagen-Standort Chattanooga und die damit verbundene positive Entwicklung auf dem dortigen Arbeitsmarkt, und auch um die amerikanische Begeisterung für das Unternehmen aus Wolfsburg. Zum anderen ging es um das Thema Sport. Philip D. Murphy, der begeisterter Fußballfan ist und ebenfalls selbst aktiv spielt, blickte auf die Frauenfußball-WM in Wolfsburg zurück, als Amerika nur knapp gegen Schweden verlor. Und er fand dafür die passenden Worte: “Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.”

Doch vor allem betonte er die Bedeutung der Menschen in einer Stadt: „Was wäre eine großartige Stadt ohne ihre großartigen Bürgerinnen und Bürger?“ Bereits im Jahr 2009 sprach der Botschafter vor rund 300 jungen Leuten im Rathaus der Stadt Wolfsburg. Im Gespräch beschrieb er, dass ihm die Meinungen der jungen Leute sehr am Herzen lägen und er den Austausch zwischen den Ländern fördern und weiter anregen wolle.

Im Anschluss an die Rede hatten die IFKler die Chance, nun dem Botschafter direkt Fragen zu stellen. Trotz seines engen Zeitplans nahm er sich Zeit und beantwortete jede Frage individuell. Auf  die Frage einer jungen Frau „Was ziehen Sie vor: einen Hamburger oder eine Currywurst?“ antwortete der Philip D. Murphy “Ich nehme beides.“

Nachdem er sich für das Gastgeschenk, einen aus Glas geschmiedeten Globus mit eingraviertem IFK-Logo bedankte, verabschiedete er sich. Die IFK-Young Friends-Mitglieder sind stolz darauf, dass sie eine solch großartige Möglichkeit wahrnehmen konnten.